Nach Spuckattacke bei Olympia
Ein Jahr Sperre für Serben Slobodan Rajkovic
Text: sid
Der serbische Nationalspieler Slobodan Rajkovic ist nach seiner Spuckattacke beim Olympischen Fußballturnier in Peking vom Weltverband FIFA für ein Jahr gesperrt worden. Der 19-Jährige wurde im Vorrundenspiel gegen Argentinien von Schiedsrichter Abdullah Al-Hilali aus dem Oman vom Platz gestellt und hatte dem Unparteiischen daraufhin ins Gesicht gespuckt.

Laut serbischen Presseberichten hat die FIFA nun beschlossen, Rajkovic für zwölf Monate von allen Wettbewerben auszuschließen. Der serbische Fußball-Verband FSS kündigte bereits an, die Entscheidung anfechten zu wollen. Rajkovic habe zwar einen Fehler gemacht, aber die Bestrafung sei `lächerlich´, sagte ein Sprecher. Unterstützung erhält der Verband von Rajkovics Klub Twente Enschede und dem FC Chelsea, der den Verteidiger an den niederländischen Erstligisten ausgeliehen hat. `Sollte die Entscheidung endgültig sein, entzieht das dem Spieler die Möglichkeit, seiner Arbeit nachzugehen´, sagte der Verbandssprecher weiter.
Rajkovic steht seit seinem 16. Lebensjahr bei Chelsea unter Vertrag. Als Leihgabe spielte er bei OFK Belgrad in der serbischen Liga und wechselte anschließend zum niederländischen Meister PSV Eindhoven, ehe er zu Beginn der Saion bei Twente unterschrieb.



